Lesung, Poetry & Musik

Wortakrobaten_Flyer_2019

 

Am 19. Juli 2019, 19:00 Uhr, sind die Unterschleißheimer Wortakrobaten im Gleis 1 mit neuen Texten, neuen Überraschungen und sogar neuen Autoren live zu erleben.
Die im Jahr 2017 gegründete Autorengruppe trifft sich einmal im Monat, um gemeinsam an Texten, Ideen und Auftritten zu werkeln. Durch die gegenseitige Unterstützung kam es seitdem zu Verträgen mit renommierten Verlagen, wie Ullstein, Circon und Hybrid Verlag. „Wir wollen nicht im stillen Kämmerlein vor uns hinschreiben, sondern wir wollen aus der Gruppe ehrliches und konstruktives Feedback bekommen. Acht Köpfe denken besser als ein Kopf. Nur so können wir uns verbessern“, sagt Ingolf Hirth.
„Außerdem entlastet die Gruppe unsere Partner“, erwähnt Thomas Bilicki lachend. „Sie müssen nicht mehr jeden Text lesen. Und wenn eine nahestehende Person kritisiert, verkraftet man es oft viel schlechter.“
Nach der Premiere, ihrer ersten öffentlichen Lesung, im letzten Jahr ist die Gruppe um drei weitere Autoren gewachsen. „Da ich selbst auch schon Bücher veröffentlicht hatte, war ich besonders interessiert an der Lesung. Die Truppe hat mir gut gefallen. Und nun darf ich selbst das erste Mal mit auftreten“, freut sich Otto Zimmermann. Der pensionierte Sachverständiger für den Straßenverkehr saß letztes Jahr noch im Publikum. Nun wird er mit seinem Text auf humorvolle Art und Weise die ein oder andere unangenehme Erinnerung wachrütteln – zumindest bei denjenigen, die selbst schon einmal in einer Fahrschulprüfung saßen.
Was das Genre betrifft, ist die Autorengruppe sehr breit aufgestellt – von Krimi, Biografie, Gegenwartsliteratur, Lyrik, Kurzgeschichten oder Fantasy ist alles dabei. Nachdem allerdings auch die Autoren, Heiner Schuch und Nina Wiatrowski dazugekommen sind, hat letzteres eindeutig die Vorherrschaft errungen.
Poetry Slammerin und Wortakrobaten-Mitglied Katharina Spengler war mit ihrer Familie für ein Jahr nach China ausgewandert. Umso passender ist es, dass sie ihren witzigen Wettbewerbstext „Heimat“ präsentieren wird. Die ostasiatischen Einflüsse fließen vielleicht an diesem Abend in ihre Moderatoren-Rolle ein, die sie sich mit Thomas Bilicki teilt. „Einfliegen“ wird ebenso Singer-Songwriterin Elisa Hoth aus Halle, die bereits letztes Jahr das Publikum mit ihrer gitarrenuntermalten Stimme um den Finger gewickelt hat.
Tragikomisch wird der poetische Beitrag von Sophie Kompe enden. Und dass nur, weil man ihr eine Pflanze geschenkt hatte. Was passiert, wenn Hera, Zeus & Co zu einer Familientherapie gehen, schildert Thomas Bilicki gegenwartsbezogen in seiner Kurzgeschichte. Schreiben dient immer auch dazu, dass Erlebte zu verarbeiten.
Wir spekulieren auf schönes Wetter und hoffen auf ein ähnliches Ambiente wie letztes Jahr mit Sonnenschein, Sonnenschirmen, Liegestühlen, Cocktails und natürlich: einem wunderbaren Publikum! Es sind alle herzlich eingeladen, die sich für Poetry, Fantasy, Lyrik, Kurzgeschichten und regionale Gegenwartsliteratur begeistern können. Falls es regnet, dürfen wir den Innenbereich des Gleis 1 nutzen und rücken alle a bisserl zam. Mehr Informationen zu den auftretenden Autoren hier auf der Seite.

Wer schreibt, gehört zur Geschichte

Impressionen zum Workshop in Starnberg:
Wer schreibt, gehört zur Geschichte.
Geht es um Liebe, werden es Gedichte. Mit Reimen fliege ich Mr. Lover Lover ins Netz, ausschließlich in Prosa schreibt man im Grundgesetz. 21.000 Wörter – es geht um die Unverletzbarkeit unserer Körper. Die Würde des Menschen ist unantastbar, dass sich manche daran nicht halten – das ist unfassbar.
Sie zu achten und zu schützen, ist unsere Pflicht. Den Balken im eigenen Auge – den sieht mancher nicht. Und so greifen sie zum Smartphone und stürzen mit Spott und Hohn die Demokratie vom Thron. Aber halt! Ich unterschreib ne Petition. Der Schlüssel zum Glück heißt Partizipation.Starnberg_1Starnberg_2Starnberg_3Starnberg_4Starnberg_5

Songwriterworkshop bei Gery Feind

Gery_Feind

Hier geht’s zum Blogeintrag über unseren Songwriter-Workshop gemeinsam mit dem prominenten Gitarrenspieler Gery Feind. Man kennt ihn eher als Gitarrist „Cowboy Kört“ vom Kindermusikstar „Donikkl“, der mit dem berühmten „Fliegerlied“ („…so ein schöner Tag“).

https://gitarrenunterricht-in-münchen.de/news/102-gitarrenclub-im-gleis-1?fbclid=IwAR2HTZRpxpITQCU8cz-icJcv_5Z_OXUo0orrdMlTqdElWS-QIYMMiD_FpQ4

Der Workshop mit dir hat wirklich Spaß gemacht!

Hallo Mensch da draußen…

 

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Die wortakrobatischen Höhepunkte unserer Lesebühne für Teenager letzten Freitag: Was ist, wenn ich lieber in einer Mikrowelle wohnen will, als eine zu bauen?
Jeder sagt: „Dream big!“ Ich dreame ja big! Aber es passiert nichts!
Ich wäre gern eine Fledermaus, denn ich finde das mit der Echoortung echt geil!
Es ging los Richtung Italien mit 12 Stunden Busfahrt. Die Sitze waren so wie der Versuch einzuschlafen: hart.
Siri: Was ist 0 geteilt durch 0?
Habe ich Freunde? Freunde zum Zeitungsaustragen. Zeitungsaustragen. Klingt unspannend? Ist es aber nicht, denn ich tue es in Haimhausen.
Hilfe, ich bin markenblind!
Hallo Mensch da draußen, es grüßt dich dein Mensch hier drinnen.
Ja, ich faste. Und dann feiern wir ein Fest mit so vielen Menschen wie hier auf der Veranstaltung. Also nur die engsten Cousins und Cousinen.
Und zum Schluss gab es noch eine große Überraschung für die Schüler. Wortakrobaten brauchen selbstverständlich auch richtige Mannschaftskleidung. Deshalb gab es personalisierte Sportjacken für alle Sprachjongleure. Danke an dieser Stelle an den 2. Bürgermeister Stefan Krimmer, der uns hierfür eine großzügige Spende organisiert hat. Ein großes Dankeschön gilt weiterhin Andrea Kaltenbach vom Familienstützpunkt sowie dem Gleis 1, den Musikern FABIAN HAUPT MUSIC und Nina Kallus mit Gitarrist Benedikt sowie den Poetry Slammern Rahel Behnisch und Korbinian Schmid. Es gab keinen einzigen freien Sitzplatz und das Publikum hat nach Zugaben verlangt. Deshalb auch ein großes Dankeschön an die begeisterungsfähigen Zuschauer, die immer wieder zum Mitmachen animiert wurden.

 

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Schülerworkshop zusammen mit Max Osswald

Im Rahmen des Osterferienprogramms durften wir im Freizi – Jugendhaus an der Würm in Gräfelfing gemeinsam mit Max Osswald – fb.com/therealmaxosswald einen Workshop anbieten.

 

.Die Schüler waren kreativ und haben sich am Ende sogar auf die Bühne getraut, um ihren Eltern und Freunden zu zeigen, was sie drauf haben. Das Highlight war der Rap zweier Schüler, in dem es im Gleichtakt über lästige Haustiere wie Wespen und Haie ging. Andererseits kam Sprache auch zur Verarbeitung von schwierigen Erlebnissen zum Einsatz. Eine weitere Schülerin berichtete über ihre Grundschulzeit, in der sie gemobbt wurde. Das Stilmittel der Personifizierung nutzte ein Schüler, der aus der Sicht eines Kekses das Aufgegessenwerden melodramatisch darstellte.